KAB

 

KAB - Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung

Wir mischen mit! - In der Mitte der Mensch

Die Kraft einer Bewegung hat ihre Wurzeln in den Menschen. Deshalb suchen wir das Gespräch. Wir nehmen das Leben der Menschen ernst und handeln im Geist des Evangeliums. In unserem Engagement für die Menschen leben wir unseren Glauben.

Wir feiern und teilen in der KAB Leben und Glauben. Schöpfen Sie mit uns Kraft aus dem Glauben und spüren Sie, wie Kirche lebt. KAB ist Kirche.

Als Kirche ist die KAB berufen, an der Verwirklichung des Reiches Gottes mitzuwirken:

  • im prophetischen Auftrag, um soziale Missstände aufzuzeigen, anzuklagen und zu verändern,
  • in der Option für die Armen, um Anwalt zu sein für die gesellschaftlich Benachteiligten und Ausgegrenzten,
  • durch Aktion und Bildung, um den Auftrag zur Verkündigung der befreienden Botschaft zu erfüllen,
  • durch internationale Solidarität, um weltweit Gerechtigkeit, Frieden und Entwicklung zu fördern,
  • durch die Verwirklichung und Weiterentwicklung der kirchlichen Sozialverkündigung.
 
  

Ansprechpersonen

Ulf Bergemann

Referent für Betriebsseelsorge und KAB-Diözesansekretär

Uwe Terhorst

Referent für Betriebsseelsorge
 

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) stellt sich vor

 

Was ist die KAB?

"Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung ist eine freie Vereinigung katholischer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die Kirche in der Welt der Arbeit und Stimme der Arbeitnehmer in der Kirche sein wollen.
Die KAB ist ein Mitgliederverband mit derzeit ca. dreieinhalbtausend Mitgliedern in der Diözese. Die Mitglieder sind in Orts-und Bezirksgruppen vertreten, die zum Diözesanverband zusammengeschlossen sind.

Die KAB-Mitglieder der Erzdiözese Freiburg sind zugleich Mitglieder der KAB Süddeutschlands mit Sitz in München.

Der Bundesverband der KAB mit Sitz in Köln ist der organisatorische Zusammenschluss der drei Regionalverbände (Süddeutscher Verband, Westdeutscher Verband, Landesverband Rottenburg-Stuttgart), sowie der italienischen Arbeitnehmerbewegung (ACLI) und der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) auf Bundesebene."


 

Was will die KAB? Die KAB ist eine kirchlich und staatlich anerkannte Arbeitnehmerorganisation.

"K" - bedeutet kirchlich, katholisch. Das bedeutet, dass das Engagement geprägt ist von der göttlichen Offenbarung, der kirchlichen Glaubenstradition und der katholischen Soziallehre.

"A" - bedeutet Engagement der Arbeitnehmer. Wir wollen beitragen, daß die Kirche auch den Weg der Menschen in der Arbeitswelt geht, den Gott mit dem Volk des Alten Bundes ging und im Volk des Neuen Bundes mit der gesamten Menschheit gehen will.

"B" - Bewegung bedeutet Wandlung bzw. Beseitigung der ungerechten und die Würde des Menschen verletzenden Strukturen.


 

Was tut die KAB?

Die KAB ist keine Gewerkschaft. Sie schließt keine Tarifverträge ab. Die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft und in der KAB sind also keine Gegensätze. Die KAB steht aber in kritischer Solidarität zu den Gewerkschaften, mit denen sie auch zusammenarbeitet.

Die KAB gewährt ihren Mitgliedern Rechtsschutz vor Arbeits- und Sozialgerichten. Sie führt Schulungen für Betriebs- und Personalräte durch und entsendet Vertreter in die Selbstverwaltungsorgane der Sozialversicherungsträger. Aus den Reihen der KAB übernehmen Arbeitnehmer die Funktion von Laienrichtern bei Arbeits- und Sozialgerichten.

Die KAB nimmt Stellung zu arbeits- und sozialrechtlichen Gesetzesentwürfen, stellt gesetzgeberische Forderungen und weist auf Missstände hin. Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei der Schutz der Familien.

Aus: Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)