Wer wir sind
UNSERE GRUNDLAGEN
Für uns als Betriebsseelsorge in der Erzdiözese Freiburg steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir suchen Kontakt und gehen hinaus zu den Menschen an Orte der Arbeit.
Wir verstehen uns als Kirche in der Arbeitswelt und sind wichtiges Bindeglied zwischen Kirche und Gesellschaft. Die Arbeitnehmerseelsorge ist verwurzelt in der Katholischen Soziallehre.
UNSERE ANLIEGEN
• Wir haben Interesse an Menschen in ihrer Arbeitswelt, hören ihnen zu und nehmen uns Zeit für sie.
• Wir begleiten Arbeitnehmer*innen in ihrer persönlichen Lebens- und Arbeitssituation. In herausfordernden Situation suchen wir vertrauensvoll gemeinsam nach Lösungen.
• Wir sind für alle Menschen auf Augenhöhe ansprechbar, unabhängig von Konfession, Geschlecht, Herkunft und Tätigkeit.
• Wir beobachten aufmerksam, was im beruflichen und gesellschaftlichen Leben passiert. Wir sprechen möglichst früh an, wenn etwas schiefläuft.
• Wir setzen uns für Wertschätzung in der Arbeit ein. Gegen Missstände und Ungerechtigkeiten widersetzen wir uns.
• Wir stehen solidarisch an der Seite der Schwächeren. Wir geben denen eine Stimme, die nicht gehört werden.
• Wichtige Ansprechpartner*innen in Betrieben und Einrichtungen sind die Betriebs- und Personalräte, die wir unterstützen, beraten und begleiten.
• Wir arbeiten mit und in Netzwerken. Wir setzen uns mit Gewerkschaften, Verbänden, Initiativen und Bündnissen für gemeinsame Interessen, gute Arbeit, Solidarität und Gerechtigkeit ein.
• Grundlage unserer Arbeit ist der Auftrag Jesu, für einander da zu sein. Dies zeigt sich in unserem Einsatz für Nächstenliebe, Solidarität, Gerechtigkeit und Menschenwürde.
UNSERE
TÄTIGKEITEN
• Regelmäßige Besuche bei Betriebs- und Personalräten in Betrieben, Dienstleistungsunternehmen und öffentlichen Verwaltungen
• Fortbildung für Betriebs- und Personalräte, z. B. Stressbewältigung, Teamentwicklung, Arbeitsrecht
• Einsatz für betriebliche Mitbestimmung
• Erstberatung und Vermittlung in Konflikten und Krisen, z. B. Arbeitsbelastung, Mobbing, Burnout
• Auszeiten für Arbeitnehmende
• Begleitung in beruflichen Umbrüchen, z. B. unerwartete Versetzungen, Personalwechsel, Verlust des Arbeitsplatzes
• Ermöglichung von Begegnung und Austausch in verschiedenen Angeboten und Formaten, z. B. Pflegestammtisch, Betriebsrätekreis
• Spirituelle Angebote, z. B. Besinnungs- und Einkehrtage, Wallfahrten und Gottesdienste
• Sozial- und gesellschaftspolitische Bildungsangebote
• Austausch mit politischen Vertretungen und Mandatsträgern z.B. während Kurpfälzer Sozialtage
• Mitwirkung in sozialpolitischen Bündnissen, z. B. Allianz für den freien Sonntag, Initiative Faire Pflege, Initiative Faire Landarbeit
• Teilnahme an Aktionen und Auseinandersetzungen der Arbeitnehmerschaft, zusammen mit der KAB und den Gewerkschaften
• Politisches Engagement für menschengerechte Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit, z. B. Lenkpause für Fernfahrer*innen, 1. Mai, Tag der menschenwürdigen Arbeit
• Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten zwischen kirchlichen Mitarbeiter*innen, Interessensvertretungen und Gewerkschaften durch Betriebsbesuche
